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Institut für Geschichtswissenschaft

Historische Friedens- und Konfliktforschung

Technische Universität Braunschweig
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Am Scheibenstand 1

31547 Rehburg-Loccum

joerg@calliess.de

1983 - Tagung in der Evangelischen Akademie Loccum

 

Jörg Calließ ist ein Grenzgänger – in mehrfacher Hinsicht:

Er ist Grenzgänger zwischen der Geschichtswissenschaft und der Politikwissenschaft.

Studiert hat er Geschichte, Soziologie und Politik an der FU Berlin und an der LMU München. Danach war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter zunächst am Historischen Seminar in München, seit 1969 am Historischen Seminar der TU Braunschweig tätig. 1974 hat er mit einer Arbeit promoviert die militärgeschichtliche und sozialgeschichtliche Fragestellungen verknüpfte. Dem Historischen Seminar der TU Braunschweig blieb er auch nach seinem Ausscheiden aus dem Öffentlichen Dienst im Jahre 1977 durch einen Lehrauftrag verbunden. Seine Lehrveranstaltungen haben zumeist Fragen der Wirtschafts- und Sozialgeschichte aufgegriffen. 1999 ernannte ihn die TU Braunschweig zum Honorarprofessor. Seither konzentriert er sich auf friedenswissenschaftliche Fragen und lehrt am Institut für Sozialwissenschaften ebenso wie am Historischen Seminar.

 

Er ist Grenzgänger zwischen der Wissenschaft und der gesellschaftlichen beziehungsweise politischen Praxis. 1977 bis 1979 hat er als Pädagogischer Mitarbeiter im Internationalen Haus Sonnenberg gearbeitet. 1979 bis 2006 war er Studienleiter an der Evangelischen Akademie Loccum. Dort hat er Tagungen veranstaltet, die wissenschaftliche, gesellschaftliche und den politische Diskurse gefördert haben.  Fragen nach Historischer Orientierung und nach den geistigen Grundlagen und sozialen Bedingungen von Demokratie hat er besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Im Mittelpunkt seiner Arbeit standen allerdings Fragen der Internationaler Politik und die Frage nach dem Frieden und was es denn braucht, ihn zu fördern.

In den Zeiten des West-Ost-Konflikts hat er sich intensiv um eine Förderung des Dialoges über die Blockgrenzen hinweg bemüht. In Anerkennung der Erfolge dieser Arbeit hat ihm das Ungarische Parlament 1990 einen Orden verliehen, der für Personen bestimmt war, die maßgeblich an der Überwindung des West-Ost-Konfliktes mitgewirkt haben.

 

Nach der Epochenwende 1989/92 hat er sich vor allem mit den neuen Gefährdungen des Friedens beschäftigt und intensiv an der Entwicklung und Durchsetzung des Konzeptes der zivilen Konfliktbearbeitung  mitgewirkt. Er ist einer der Gründer der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, hat wesentlich bei der Einrichtung des Forum Globale Fragen beim Auswärtigen Amt mitgearbeitet und die Entwicklung des Aktionsplan "Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung" der Bundesregierung angestoßen, beraten und begleitet.

 

Er ist in verschiedenen Funktionen weiter an der Fortentwicklung der Praxis im Felde des Peace-Building beteiligt: So arbeitet er etwa im Beirat des „Center for Conflict Prevention“, Den Haag, im International Steering Committee of the Global Action to Prevent War, Washington und im Beirat für das „Zentrum  für Internationale Friedenseinsätze“ Berlin (ZIF).

 

Publiziert hat er wissenschaftliche Bücher und Aufsätze, Sammelbände und Handbücher, Tagungsdokumentationen, politische Artikel und Essays.

 

PD Dr. Tilman Calliess

articon

Spezialpraxis für Gelenkchirurgie

Bern, Schweiz

Gretl Calliess

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Hamburg

 
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